Hochvolt- oder Niedervolt-Einbauleuchten verwenden?

Handelt es sich bei den Einbauleuchten um Halogenleuchten, so ist vor dem Kauf die Entscheidung zu treffen, ob es sich um Niedervolt- oder Hochvolt-Einbaustrahler handeln soll. Der Unterschied zwischen beiden ist, dass die Hochvolt-Strahler an das normale 230V-Versorgungsnetz angeschlossen werden, während die Niedervolt-Leuchten mit einer sogenannten Schutzkleinspannung betrieben werden. Damit dies möglich ist, benötigen Niedervolt-Produkte einen Transformator, welcher ebenfalls bei der Beleuchtungsplanung berücksichtigt werden sollte. Denn einerseits benötigt der Transformator einen geeigneten Raum, zum anderen stellt der Transformator eine zusätzliche, (jedoch im Vergleich unterzuordnende) Stromquelle dar und kann zudem ausfallen. Der Betrieb von Niedervolt-Halogenlampen ist jedoch bereichsweise auch obligatorisch.


Einsatzorte und Eigenschaften von Niedervolt-Einbauleuchten

Aufgrund dessen, dass Niedervolt-Einbauleuchten mit einer Schutzkleinspannung betrieben werden, sind diese unter Umständen geeignet, in Bereichen eingesetzt zu werden, in denen andere Leuchten keine Verwendung finden dürfen. Dazu zählen beispielsweise die höheren Schutzbereiche des Bades. Doch die Schutzkleinspannung ist nicht das einzige Kriterium, welches für den Einsatz im Bad verantwortlich ist. Auch eine dem Schutzbereich angemessene Schutzart der Leuchte ist notwendig. Hier lohnt sich die Konsultation eines Fachmanns, um die kritische Kombination von Elektrizität und Feuchtigkeit zu bewältigen. Für den erhöhten Aufwand bei der Installation profitiert man als Anwender jedoch von einer gegenüber der Hochvolt-Variante höheren Lebensdauer von bis zu 4.000 Stunden sowie einer höheren Lichtausbeute. Niedervolt-Einbaulampen sparen somit Wartungs- und Energiekosten.

Was für den Einsatz von Hochvolt-Einbauleuchten spricht

Der größte Vorteil, der für die Hochvolt-Variante unter den Halogen-Einbauleuchten spricht, ist, dass diese Produkte keinen Transformator benötigen, sondern direkt an das 230V-Versorgungsnetz angeschlossen werden können. Der Verzicht auf einen Transformator kann Platz- und Designgründe haben, zudem ist die Verwendung für unkritische Bereiche, also außerhalb von Bereichen, in denen Feuchtigkeit vorzufinden ist, vergleichsweise unkomplizierter. Ein weiteres Argument für die Hochvolt-Einbaustrahler ist darüber hinaus die problemlose Dimmbarkeit mit sowohl Phasenanschnitts- wie auch Phasenabschnittsdimmern. Bei Niedervolt-Leuchten beschränkt der verwendete Transformator den möglichen Einsatz. Insgesamt sind Hochvolt-Halogenlampen somit für den unkomplizierteren Einsatz vorgesehen.